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Die ,,Faule See'' bietet Naturerlebnis der besonderen Art

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ortschaften der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude wecken. Mit entsprechendem Abstand ist die sportliche Betätigung im Freien selbst in Zeiten der Corona-Pandemie zu zweit oder in Familie erlaubt. Heute ist das Landschaftsschutzgebiet „Faule See“ das Ziel. Los geht es an der Übersichtstafel am Bucher Weg in Wanzleben. Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer können hier schon vorab viel Wissenswertes über das Landschaftsschutzgebiet „Fauler See“ erfahren – beispielsweise, dass es „ein ökologisch wertvolles Mosaik unterschiedlicher Biotoptypen in der ausgedehnten Ackerlandschaft der Magdeburger Börde“ ist. War die Stadt Wanzleben im Mittelalter noch umgeben von einer Kette an Seen und Teichen, wurde der See 1788 trockengelegt. Geblieben sind ein Teich, drei kleinere Tümpel und zahlreiche Entwässerungsgräben. Der Boden ist salzhaltig, weswegen Versuche einer landwirtschaftlichen Nutzung zum Scheitern verurteilt waren. Die Erträge waren zu gering. Die Salzpflanzenvegetation, die sich bis heute gebildet hat, ist aber durchaus interessant und auch die Vielzahl von Lebensräumen, teils besonders geschützt, sind, so heißt es auf der Tafel, ,,nicht nur für den Kenner ein besonderes Naturerlebnis“. Das kann auch Familie Uhlenhaut bestätigen, die sich als „Streckentester“ auf eine etwa sechs Kilometer lange Strecke begeben hat und zwei Stunden unterwegs war. Schon kurz nach dem Start am Bucher Weg findet sich am Waldrand die erste Info-Tafel. Wer dort nach rechts abbiegt, kommt gleich auf den Naturlehrpfad. Dieser führt dann an einem kleinen Rastplatz vorbei, weiter nach links und dann nach etwa 1,5 Kilometern wieder am Ausgangspunkt zurück. Das ist auch auf der Karte, die sich auf der Rückseite der Tafel am Bucher Weg befindet, zu erkennen.Möglich ist es aber auch, den Naturlehrpfad liegen zu lassen und den Weg geradeaus zu gehen. Etwa eine Stunde lang lassen sich so die Schönheiten des Naturschutzgebietes genießen, ehe das Ende erreicht ist und der Weg weiter nach links an der an der Waldkante entlang zurück auf den Naturlehrpfad führt. Hier entlang geht es bis zum Ausgangspunkt der Wanderung. Die Runde kann auch mit dem Fahrrad absolviert werden. 

Bei einer Rast Entspannung am Wasser finden

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ortschaften der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude wecken. Mit entsprechendem Abstand ist die sportliche Betätigung im Freien selbst zu Zeiten der Corona-Pandemie zu zweit oder in Familie erlaubt. Im zweiten Teil geht es heute auf eine Zehn-Kilometer-Runde durch den Wanzleber Volkspark und vorbei am Stein-bruch und am Domersleber See. Die Tour startet am Eingang zum Wanzleber Volkspark an der Lindenpromenade, gegenüber der Geschäftsstelle des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Park wird der Weg links entlang genommen, der Teich bleibt rechts liegen und am nächsten Abzweig geht es nach links zur Eisenbahnunterführung. Diesem Weg folgen Radfahrer oder Wanderer dann 1,4 Kilometer bis kurz vor die Brücke über die Sarre. Dort geht es nach rechts, um schon nach wenigen Metern den ehemaligen Steinbruch zu erreichen.
Weiter führt der Weg bis zur Landstraße Wanzleben – Domersleben, auf die nach links abgebogen wird. Wer nach 400 Metern erneut nach links abbiegt, erreicht schon kurz darauf den Domersleber See als Etappenziel. Hier lohnt sich eine kleine Rast. Auf dem Angelgewässer der Ortsgruppe Wanzleben lassen sich Stockenten und Blesshühner beobachten, die sich hier heimisch fühlen. Über den geschotterten Weg geht es weiter in Richtung Domersleben und dann auf die Mühlenpforte und den Wiesenblick. Der Weg trifft dann auf den ausgeschilderten Telegraphenradweg Berlin – Koblenz, der die Ausflügler zurück nach Wanzleben führt. vorbei geht es an Wiesen, auf denen Rinder weiden, auf der Sommerweide des Reiterhofes Müller stehen von Mai bis Oktober Pferde. Nach etwa 4,4 Kilometern wird über den Steinkuhlenweg und den Pestalozziweg das Ziel, die Grundschule „An der Burg“, erreicht.
Die Wanzleber Familie Uhlenhaut war als „Streckentester“ mit den Fahrrädern etwa 45 Minuten unterwegs.

Nicht nur bei blauem Himmel idyllisch und für eine kurze Rast geeignet

Eine große Runde mit blühenden Tulpen als Blickfang

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ortschaf-ten der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wan-derer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude wecken. Mit entsprechendem Abstand ist die sportliche Betätigung im Freien selbst zu
Zeiten der Corona-Pandemie zu zweit oder in Familie erlaubt. Im dritten Teil geht es heute auf eine große Runde von Wanzleben bis zur Altenweddinger Tonkuhle und zurück- genannt die Tulpentour. Der Parkplatz des Wanzleber Gymnasiums wird für die Radtour als Startpunkt gewählt, um gleich danach dem Fuß-Radweg entlang der Bundesstraße 246a bis zur Tankstelle zu folgen. Von dort geht nach rechts bis zur Sarre und anschließend nach links durch den Tunnel. Der Weg an der Sarre entlang führt bis Bottmersdorf. Der Ort wird auf der Sarrestraße, der Dr.-Hübner-Straße und dem Etgerslebener Weg durchquert. Von hieraus geht es auf dem direkten Weg bis nach Etgersleben. unterwegs fällt der Blick auf die derzeit herrlich blühenden Tulpenfelder. Jahr für Jahr im Frühjahr ist das ein Anziehungspunkt für Fotografen. In diesem Jahr untersagen allerdings Zäune und eine Beschilderung das Betreten des Kultur-Tulpenfeldes aufgrund der Corona-Krise. Fotoaufnahmen werden auch nicht geduldet. Unweit davon lässt sich am Feldrand der mächtige Findling entdecken, der Anfang Dezember des vergangenen Jahres durch seinen Diebstahl für Schlagzeilen gesorgt hat. In Etgersleben lässt sich auf den Boderadweg abbiegen. Doch um das Ziel Altenweddinger Tonkuhle anzusteuern, bleibt dieser Weg liegen und die Route führt weiter nach links auf die Bundesstraße 180 bis nach Egeln-Nord. Nach der Überquerung der Bundesstraße 81 an der Ampel, geht es weiter nach links bis zum Parkplatz. Von hier aus sind es nur wenige Meter, bis ein Feldweg nach rechts abbiegt. Am nächsten Abzweig führt der Weg weiter nach links, direkt bis zur Altenweddinger Tonkuhle. An dem Angelgewässer lohnt sich eine kleine Verschnaufpause, zumal hier nicht nur geangelt werden kann, sondern auch ein kleiner Rundweg einlädt, die Natur zu erkunden. Über Altenweddingen und Schwaneberg geht es dann über die Straße Zum Mühlenberg auf betonierten Wirtschaftswegen über Blumenberg zurück nach Wanzleben. Ohne größere Zwischenstopps brauchten unsere „Streckentester“ für die etwa 30 Kilometer lange Tour ungefähr drei Stunden. 

Die Altenweddinger Tonkuhle als Zwischenziel lädt Radler auch zum Verweilen ein

Auf den Spuren des Schulreformers Rötger unterwegs

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Um-gebung der Ortschaften der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude wecken. Mit entsprechendem Abstand ist die sportliche Betätigung im Freien selbst zu Zeiten der Corona-Pandemie zu zweit oder in Familie erlaubt. Im vierten Teil geht es heute auf eine Runde um Wanzleben mit einem Abstecher nach Klein Germersleben, dessen Geschichte eng mit dem Schulreformer Gotthilf Sebastian Rötger verbunden ist. So wie bei der Tour nach Altenweddingen wird der Parkplatz des Wanzleber Gymnasiums als Startpunkt gewählt. Zunächst geht es stadtauswärts an der Bundesstraße 246a entlang, bevor Weg gegenüber der Tankstelle nach rechts zur Sarre führt. Links entlang geht es durch den Tunnel, um danach, von der Sarre geleitet, Bottmersdorf zu erreichen. Von dort aus führt die Route weiter nach links durch den Ort in Richtung Blumenberg. Nahe des Ortsausgangs wird rechts abgebogen, um dem Et-gersleber Weg bis zur ersten Kreuzung zu folgen.
Der Plattenweg, der an der Kreuzung nach rechts geht, führt bis an die Straße von Klein Germersleben nach Etersleben. Von hier aus ist bereits der Turm der Klein Germersleber Kirche St. Aegidi zu sehen. Als Etappenziel ist er auf dem Radweg entlang der Straße zu erreichen. Die Kirche gehört ebenso wie das benachbarte Pfarrhaus mit der Rötger-Stube zu den „verborgenen Schätzen an der Straße der Romanik“. Die Rötger-Stube ist zwar derzeit aufgrund der Auflagen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus geschlossen, sonst aber seit der Eröffnung im Jahr 2014 ein Anziehungspunkt. Gotthilf Sebastian Rötger, der 1749 im Pfarrhaus in Klein Germersleben geboren ist, hat einst das Zensurensystem eingeführt. Obwohl er einen Großteil seines Lebens in Magdeburg verbrachte, beweisen neben einem Gedenkstein auch Feierlichkeiten, die jedes Jahr im Mai stattfinden, dass „Vater Rötger“ hier nie ganz vergessen wurde. Für dieses Jahr muss der Klein Germersleber Heimatverein die Gedenkveranstaltung aber absagen. Hinter der Kirche geht es auf Feldstraße bis zum Ortsausgang und dann weiter nach links auf den Wirtschaftsweg, der zur B 246 bei Stadt Frankfurt führt. Nach dem Oberqueren der Bundesstraße führt die Strecke auf dem Wirtschaftsweg weiter bis zur Biogasanlage. Rechts vom Weg sind die Blaue und die Weiße Warte, zwei Warttürme aus dem 15. Jahrhundert, zu sehen. An der Biogasanlage wird nach rechts abgebogen, um den Bahnübergang zu erreichen, von dort bis zum Ampfurther Weg zu fahren und das Ziel, die Grundschule Wanzleben, anzustreben. Anderthalb Stunde waren unsere „Streckentester“ auf dieser 18,6 Kilometer langen Tour (ohne Zwischen-stopps) unterwegs. 

St. Aegidi eignet sich als Etappenziel

Über den Sülzeradweg direkt bis zu den Sülldorfer Salzwiesen

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ortschaften der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Be-wegungsfreude wecken. Mit entsprechendem Abstand ist die sportliche Betätigung im Freien selbst zu Zeiten der Corona-Pandemie zu zweit oder in Familie erlaubt. Im fünften Teil geht es heute zu den Salzwiesen in Sülldorf. Los geht es am Parkplatz des Groschenmarktes am Wanzleber Gewerbegebiet. Entlang des Radweges an der Straße An der Tonkuhle führt die Strecke zunächst in Richtung des Wanzleber Ortsteils Buch. Nachdem der Radweg am Bahnübergang der Strecke Blumenberg – Zuckerfabrik zu Ende ist, wird auf der Straße nach Buch gefahren, dann durch den Ort und weiter auf dem Feldweg bis zur Landstraße zwischen Schleibnitz und Langenweddingen. Der Weg führt weiter nach rechts und der Straße folgend bis nach Langenweddingen. Der Ort wird auf der Hauptstraße durchquert, bis das Schild erreicht wird, welches den Sülzeradweg kennzeichnet. Den Schildern folgend werdenauf direktem Wege die Salzwiesen in Sülldorf, die Bestandteil eines Naturschutzgebietes sind, erreicht. Der Teich und die dahinterliegendenSalzwiesen befinden sich direkt unterhalb der Kirche. Es lohnt sich, dem Betonweg nach rechts zu folgen, denn dort gelangt man an eine Salzquelle. Der Rückweg führt zunächst quer durch Sülldorf nach Osterweddingen. Am Ortseingang von Osterweddingen geht es hinter dem Friedhof nach links in Richtung Langenweddingen. Bevor Radfahrer von dort auf dem gleichen Weg wie auf der Hintour zurück nach Wanzleben gelangen, lohnt ein Halt am Schill-Denkmal. Der Name Ferdinand von Schill ist eng mit dem Gefecht bei Dodendorf verbunden, das sich am 5. Mai 1809 ereignet hat. Hier kämpften französische und westfälische Truppen gegeneinander. Die „Streckentester“ haben für die fast 24 Kilometer lange Radtour fast zwei Stunden benötigt. 

Die Idylle mit Teich und Salzwiesen befindet sich direkt unterhalb der Sülldorfer Kirche

Das Erwachen der Natur beim Wandern im Hohen Holz erleben

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ortschaften der Stadt Wanz-leben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude wecken. Mit entsprechendem Abstand ist die sportliche Betätigung im Freien selbst zu Zeiten der Corona-Pandemie erlaubt. Im sechsten Teil geht es heute wandernd durch das Hohe Holz bei Eg-genstedt – ein Wald auf einer Fläche von etwa 1500 Hektar, der sich teils im Eigentum des Landkreises Börde befindet.
Als Startpunkt für den Spaziergang wird die Informationstafel Nummer 5 am Parkplatz Waldfrieden ausgewählt, da er über Neindorf gut mit dem Auto zu erreichen ist. Auf dem Brandweg geht es von dort in Richtung Altbrandsieben. Ein junges Edelkastanienbäumchen, das hier als Baum des Jahres 2018 gepflanzt wurde, ist linkerhand zu entdecken.
Interessant wird es auch am Ende des Weges, wo die Informationstafel Nummer 7 an einer Schutzhütte und einem Insektenhotel steht. Von hier aus führt der Weg nach links und dann weiter am Waldrand entlang bis zur nächsten Abzweigung. Wer dort wieder nach links abbiegt, kommt nach kurzer Zeit an einem Birkenwäldchen vorbei. Die „Streckentester“ schwärmen von dem herrlichen Grün und können nur bestätigen, was auch die Informationstafeln verraten: ,,Das Hohe Holz erhält seinen besonderen Reiz durch seinen guten Baum- und Pflanzenbestand.“ Der Wildbestand wird übrigens auf einem für die Natur verträglichen Maß gehalten. Wieder zurück auf dem Hauptweg ist das nächste Etappenziel der Streckenplatz mit der Informationstafel Nummer 6. Auch hier erwartet Wanderer eine kleine Hütte mit Tisch und Bänken, die zur Rast einladen. Das wird zu einer kleinen Pause genutzt, ehe es auf dem Weg links entlang zum Ausgangspunkt zurückgeht. Für die Wegstrecke von 4,9 Kilometern haben unsere ,,Streckentester“ etwa eineinhalb Stunden benötigt.  

Zahlreiche Informationstafeln vermitteln entlang des Weges - wie hier an einer Schutzhütte -viel Wissenswertes über das Hohe Holz.

Auf dem Rad vorbei am geschichtsträchtigen ,,Götterstein''

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ortschaften der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Be-wegungsfreude wecken. Mit entsprechendem Abstand ist die sportliche Betätigung im Freien selbst zu Zeiten der Corona-Pandemie erlaubt. Im sie-benten Teil geht es heute von Wanzleben aus über Seehausen und Schermcke.
Die Radfahrer wählen den Ampfurther Weg in Wanzleben als Ausgangspunkt und fahren zunächst auf der Telegraphenroute – vorbei an der Zuckerfabrik – nach Klein Wanzleben. Auf der Alten Hauptstraße geht es weiter bis zum Ampfurther Ring und dann geradeaus bis nach Meyendorf. In Meyendorf angekom-men, führt die Route 50 Meter nach rechts, ehe sie nach links abbiegt. Diesem Weg entlang geht es 1,8 Kilometer, um dann nach rechts Richtung Seehausen abzubiegen. In Seehausen wird über die Straßen Am Ampfurther Weg und Am Sportplatz das Objekt der Lebenshilfe Ostfalen erreicht. Dem Plattenweg, der rechts am Objekt vorbeiführt, folgen die Radfahrer 1,8 Kilometer bis zum Waldrand. Wer dort rechts abbiegt, erreicht nach 500 Metern den „Langen Stein“, ein archäologisches Denkmal. Laut Informationstafel wurde der 2,25 Meter hohe Menhir von Seehausen, der auch „Langer Stein“ oder „Götterstein“ genannt wird, 1816 als Friedensdenkmal am heutigen Standort errichtet. Der heutige Stein ist allerdings nur eine Kopie, weil das Original bereits starke Schäden aufgrund von Verwitterung und Vandalismus auswies. Es ist heute im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle zu finden. Eine Rast bietet sich aber auch an, um einen guten Ausblick auf die Stadt Seehausen zu genießen. Der Weg führt weiter nach links bis zur Landstraße nach Eggenstedt. In Richtung Eggenstedt biegt nach 200 Metern nach links ein Feldweg ab, dem es 3,3 Kilometer bis nach Altbrandsieben zu folgen gilt. Auf der Landstraße geht es durch das Saure Holz, ehe nach 4,4 Kilometern Schermcke erreicht wird. Das Eiscafe lädt dort zu einer kleinen Rast ein. Der Heimweg zum Ausgangspunkt in Wanzleben zurück führt – überwiegend auf der Straße entlang – über Ampfurth und Klein Wanz-leben. Die Tour gehört mit 35 Kilometern zu den längeren, etwa drei Stunden lang haben unsere .Streckentester“ – ohne Pause – in die Pedalen getreten.

Der Menhir von Seehausen hat bereits eine lange Geschichte. Heute steht hier der .Lange Stein" in Kopie.

Mit dem Rad in die Bergener Idylle

von Constanze Arendt-Nowak

Die heutige Route über das idyllische Ber-gen basiert auf einem Touren-vorschlag der radfahrbegeis-terten Familie Volkmann aus Wanzleben. Gestartet sind die „Streckentester“ erneut am Ampfurther Weg in Wanzle-ben. Von hier aus geht es auf derTelegraphenroute vorbei an der Zuckerfabrik bis nach Klein Wanzleben. Im Ort führt die Strecke über die Lange Haupt-straße bis zum Ampfurther Ring und dann den Feldweg entlang weiter bis Meyendorf.
Gleich nach dem Rechts-abbiegen fällt hier der Blick auf die Klosteranlage und den Teich davor. Die B 246a wird überquert, um dem Weg in Richtung Dreileben zu folgen. Nach zwei Kilometern biegt der Weg nach rechts in Richtung Bergen ab. Vor der alten Schäerei führt der Weg zunächst links entlang und dann an der Verbindungsstraße zwischen Be.rgen und Dreileben nach rechts. Auf dem Weg in Richtung Remkersleben wird die Kommende rechts liegengelassen. Der heute landw irtschaftlich genutzte Hof hat eine lange und interessante Geschichte und gehört zu den „verborgenen Schätzen an der Straße der Romanik“. Gern laden die Hausherren zur Besichtigung der alten Gemäuer ein. Die „Streckentester“ haben ihren Rastplatz einige hundert Meter weiter am großen Teich gefunden, der zu erreichen ist, indem vor dem Ortsausgangsschild nach links abgebogen und auf diesem Weg 300 Meter geradelt wird. Bänke laden zum Verweilen ein, Nilgänse lassen sich an dem idyllischen Fleck-chen ebenso beobachten wie Stockenten und Blässhühner. Danach führt die Route 2,6 Kilometer auf dem Wirtschaftsweg entlang, ehe es nach rechts auf einem Betonplattenweg in Richtung Domersleben weitergeht. Nach einiger Zeit wechselt der Belag in Kopfsteinplaster und rechts säumen Walnussbäume den Weg bis Domersleben. Innerorts geht es über den Wiesen-weg, um von dort dem Telegraphenradweg in Richtung Koblenz bis nach Wanzleben zu folgen. Hier wird über den Pestalozziweg das Ziel, die Grundschule .An der Burg“, erreicht. Die Radwanderroute hat eine Länge von etwa 24 Kilometer, die sich in etwa zwei Stunden (ohne Pause) bewältigen lassen. 

Im Fahrradsattel von einer Telegraphenstation zur nächsten

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ortschaften der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spa-ziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude wecken. Im neunten Teil geht es heute auf der Telegraphenroute von Hohendodeleben nach Ampfurth und zurück
Startpunkt ist am Gemeindezentrum .Pferdestall“ in Hohendodeleben, von dem aus sich die Radfahrer über die Matthissonstraße (Richtung Schleibnitz) auf die Strecke begeben. Der erste Hinweis auf die frühere Telegraphenlinie findet sich schon nach wenigen hundert Metern unterhalb der Kirche. Eine Hinweistafel verrät viel Wissenswertes über die Telegraphenstation Num-mer 15 Hohendodeleben-Fuchsberg, die von 1833 bis 1849 in Betrieb war. 1850 wurde die Station, mit der Auflage sie abzureißen, versteigert. Einer, der sich sehr für die Telegraphie interessierte, war der Dichter Friedrich von Matthisson, der im Hohendodeleber Pfarrhaus geboren wurde. Von hier aus geht es dann geradeaus auf dem Telegraphenradweg in Richtung Schleibnitz. Wenn die Landstraße an der Kompostierungsanlage eine Kurve macht, führt die Route weiter auf dem Wirtschaftsweg in Richtung Wanzleben.
An der Landesstraße 46 zwischen Wanzleben und Domersleben angekommen, wird nach rechts abgebogen. Nach etwa 600 Metern zeigt ein Hinweisschild den weiteren Weg ‚ nach links auf einen Feldweg in Richtung Domersleben an. Ober diesen Weg sind die Mühlenpforte, anschließend die Puschkinstraße und der Wiesenblick zu erreichen. Von hier geht es entsprechend dem Hinweisschild nach Wanzleben. Ober den Pestalozziweg wird in die Sarrestadt eingefahren, ehe am Kreisverkehr die Bundesstraße 246 zum Ampfurther Weg überquert wird. Von hier geht es den Hinweisschildern folgend nach Klein Wanzleben. Die Strecke durch den Ort über die Alte Hauptstraße,den Ampfurther Ring und den asphaltierten Weg in Richtung Meyendorf ist vielleicht von vorherigen Touren der Serie schon bekannt. In Meyendorf angekom-men, führt die Route nach links und dann den Weg ent-lang, bis dieser auf die Straße zwischen Klein Wanzleben und Ampfurth mündet. Wer hier nach rechts abbiegt, erreicht nach einigen hundert Metern das Schloss Ampfurth mit dem Turm, der die Telegrapenstation mit der Nummer 16 beherbergt. Diese Station kann regelmäßig besichtigt werden – Öffnungszeiten sind ab dem morgigen Sonntag über die Sommermonate jeweils am letzten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr. Eine Informati-onstafel vor Ort zeigt zudem auch hier viel Wissenswertes über die Station sowie die Ge-schichte der optischen Nachrichtentechnik auf. Der Rückweg führt über die Landstraße bis ins Zuckerdorf Klein Wanzleben und von dort auf dem Telegraphenradweg bis nach Wanzleben. Hier geht es vom Ampfurther Weg, durch den Kreisverkehr, über die Lindenpromenade bis zum Abzweig nach Domersleben. Auf der Landstraße Richtung Domersleben wird nach etwa 1,5 Kilometern rechter Hand der Telegraphenradweg erreicht, dem bis nach Hohendodeleben gefolgt wird. Wer der Streckenbeschreibung von Hohendodeleben nach Ampfurth folgt, absolviert etwa 24 Kilometer. Der beschriebene Rückweg ist knapp 18 Kilometer lang. 

Vieles entdecken beim Zwischenstopp im kleinen Bernsdorf

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Um-gebung der Ortschaften der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude wecken. Im zehnten Teil geht es heute auf einer kleinen Runde zur Schrotequelle in Hemsdorf.
Als Ort für den Start wird diesmal der Sportplatz in Klein Rodensleben gewählt. Von hieraus geht es entlang der Land-straße bis nach Groß Rodensleben. Im Ort angekommen, führt die Tour am Wegweiser nach rechts in Richtung Ochtmersleben/ Eichenbarleben. Etwa zwei Kilometer hinter dem Ortsausgangsschild weist ein Schild den Weg nach rechts in Richtung Hemsdorf. Ein Kilometer weiter ist das Ortschild des Groß Rodensleber Ortsteils erreicht. In der Schrotestraße befm-det sich auf dem Privatgrundstück der Familie Feldmann die Schrotequelle. Das kleine Flüsschen, das nach etwa 33 Kilometern bei Wolmirstedt in die Ohre fließt, nimmt hier ihren Anfang. Die Quelle ist ausgebaut wie ein Brunnen, ist aber derzeit schon seit längerem trocken. Wer sich von dem Grundstücksbesitzer oder vom Hemsdorfer Heimatfreund Peter Assel die Geschichte erzählen lässt, erfährt, dass die Schrote auf dem Grundstück früher unter den Kuhställen hindurchlief. Bis zur Mündung in die Ohre durchquert sie unter anderem Niederndodeleben und Magdeburg.
Die Radtour führt weiter auf der Schrotestraße an ei-nem Teich vorbei. Er wird als Angelgewässer genutzt und wird, sofern die Schrote Wasser führt, auch von dieser gespeist. Gegenüber steht, etwas erhöht, die Kirche. Sehenswert ist ebenfalls der Speicher, welcher ein Heimatmuseum beherbergt. Er befindet sich am Ende der Straße. Von hieraus geht es weiter auf dem Feldweg, der bis zur Bahnlinie Magdeburg – Braunschweig führt. Der Feldweg biegt nach rechts ab, so dass nach etwa 500 Metern die Schrote überquert wird. Der Bach selbst ist sehr zugewachsen. Nach überqueren der Brücke geht der Weg links entlang und führt parallel zur Schrote bis zur Landstraße zwischen Wellen und Klein Rodensleben. Dort angekommen, biegt die Route nach rechts ab, ehe nach etwa zwei Kilometern das Ziel am Klein Rodensleber Sportplatz erreicht wird. Die „Streckentester“ waren auf der etwa zehn Kilometer langen Strecke etwa eine Stunde unterwegs (ohne Rast). 

Der Holunderradweg lockt mit vielen Reizen in die Hohe Börde

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ortschaften der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdecker-Lust und die Bewegungsfreude wecken. Im elften Teil geht es heute in die Hohe Börde auf eine Erkundungstour auf dem Holunderradweg.
Wie schon bei der vergangenen Tour wird am Sportplatz in Klein Rodensleben gestartet. Diesmal geht es in Richtung Wellen, wo die kurvenreiche Steigung der Landstraße bis zur Bahnlinie Magdeburg – Braunschweig den Radfahrern gleich einiges abverlangt. Ist Wellen erreicht, geht es innerörtlich auf der Hauptstraße weiter in Richtung Irxleben. Nach etwa zwei Kilometern führt die Strecke nach der Überquerung der Bundesstraße 1 auf dem Wirtschaftsweg geradeaus weiter in Richtung Groß Santersleben. Auf dem Weg bis zum Kreisverkehr am Ortseingang wird auch die Autobahn 2 auf einer Brücke überquert. Am Kreisverkehr geht es nach links und auf der Haupt-straße etwa 100 Meter Richtung Schackensleben, ehe die Route weiter nach links über die Dorfstraße und dann über den Mammendorfer Weg führt. An der Einmündung zum Mammendorfer Weg lohnt vielleicht eine kleine Pause, denn auf der gegenüberliegenden Seite be-findet sich neben dem Feuerwehrhaus das Hopfen-Infobaus mit einer kleinen Ausstellung über den Hopfenanbau in der Region. Wie der Name schon sagt, lässt sich über den Mammendorfer Weg direkt Mammendorf erreichen. Auf dem etwas holprigen Weg wird mit dem Groß Santersleber Teich ein Kleinod tangiert. In Mammendorf führt die Strecke nach rechts und dann über die Thomas-Müntzer-Straße in Richtung der Bundesstraße 1. Mit dem Steinhaus hat auch der Eichenbarleber Ortsteil eine Besonderheit zu bieten. Es ist im Ort ausgeschildert.
Nachdem die Bundesstraße 1 überquert ist, zieht ein Hinweisschild die Blicke auf sich. An einem kleinen mit Bäumen bewachsenen Flecken verweist es auf die Lauesche Windmühle, die hier einst stand. Auf dem Feldweg kommen die Radler nach Ochtmersleben. Geradeaus durch den Ort geht es dann nach links, um auf dem Holunderradweg Wellen zu erreichen und von dort zurück über die Landstraße nach Klein Rodensleben zu kommen. Für die 21 Kilometer lange Tour benötigte unser „Streckentester“ etwa zwei Stunden (ohne Rast). 

Zahlreiche Holunderbüsche säumen die Strecke, die durch verschiedene Orte der Hohen Börde führt

Geschichtsträchtiges entlang des Börderadweges entdecken

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ortschaften der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wande-rer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in lo-ser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude wecken. Im zwölften Teil geht es heute den Börderadweg entlang.
Als Startort wird der Parkplatz vor dem Rathaus des Zuckerdorfes Klein Wanzleben gewählt. Wer sich ein bisschen Zeit nimmt, wird in dem Ortsteil der Stadt Wanzleben-Börde aufzahlreicheSpuren rund um die Zuckerindustrie stoßen, die durchaus erkundenswert sind. Die Radtour nimmt ihren Anfang auf der Hauptstraße in Richtung Ortsmitte, um dann zum AmpfurtherRing und von dort über den asphaltierten Weg weiter nach Meyendorf zu führen. Hier lohnt eine Rast am Kloster Meyendorf, das heute ein Pflegeheim beherbergt. Das Kloster selbst ist einer der Erlebnispunkte der „verborgenen Schätze an der Straße der Romanik“ und entsprechend mit einer Hinweistafel gekennzeichnet. Viele wissenswerte Fakten zur Geschichte des Anwesens sind hier zu finden. Der Weg führt weiter über den Börderadweg, der hier -wie eine kombiniertes Hinweisschild verrät – zugleich der Telegraphenradweg ist, in Richtung Ampfurth. Beim Erreichen der Verbindungsstraße zwischen Klein Wanzleben und Ampfurth geht es nach rechts, um nach Ampfurth zu kommen. Der Hauptstraße folgend geht es weiter nach Schermcke. Hinter der kleinen Kirche am Ortseingang von Schermcke biegt die Route nach links ab. Die Straße namens Franzosentrift mündet auf einen Wirtschaftsweg, der auf 3,3 Kilometern den Weg vorgibt. Wenn der Blick im Oschersleber Stadtgebiet auf das Hinweisschild „Zeltplatz Motorsportarena“ fällt, geht es weiter nach rechts und dann an der Rennstrecke der Motorsportarena vorbei, um dann die Scbermcker Straße zu erreichen. Der Straße nach links folgend erreichen die Radfahrer das Stadtzentrum. Wer nicht noch einen Stadtbummel in Oschersleben unternehmen möchte, folgt an der nächsten großen Am-pelkreuzung den Hinweisen in Richtung Wanzleben. Auf dem parallel zur Bundesstrae 246 verlaufenden Radweg wird Flotts Höhe erreicht. An der Ampel geht es dann nach links bis Peseckendorf und von dort weiter nach Neubau. Das Kopfsteinpflaster dieses Streckenabschnitts mag sehr gewöhnungsbedürftig sein. Ein Wirtschaftsweg führt von dort zurück nach Klein Wanzleben. Etwa auf halber Strecke haben die Radwanderer die Qual der Wahl, entweder nach rechts abzubiegen und die Zuckerfa-brik zu tangieren oder gerade-aus den direkten Weg zum Rat-haus zurück zu nehmen. Die etwa 35 Kilometer lange Strecke lässt sieb in drei Stunden absolvieren.

 
Eine interessante Geschichte hat das Kloster Meyendorf. das heute ein Pflegeheim beherbergt.

Auf dem Telegraphenradweg bis in die Landeshauptstadt

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ort-schaften der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude wecken. Im 13. Teil geht es heute nochmals auf den Telegraphenradweg, diesmal ostwärts. Vom Startpunkt an der Burg Wanzleben führt die Route zunächst über die Landstraße in Richtung Domersleben. Nach etwa zwei Kilometern gibt an einem Wirtschaftsweg, der nach rechts abzweigt, das Hinweisschild „Telegrapben-radweg“ den weiteren Weg vor. Kurz vor Schleibnitz gebt der Radweg nach links weiter bis zur Landstraße, die Schbleibnitz und Hohendodeleben verbin-det. Nach wenigen Metern auf der Landstraße in Richtung Hohendodeleben weist ein Schild auf den Standort der Telegrapbenstation Nummer 15 (Hohendodeleben, Fuchsberg) hin. Von dieser Station existiert beute nichts mehr, allerdings werden in Hohendodeleben mit einer Informationstafel die Erinnerungen daran wachgehalten. Die Informationstafel steht am Matthissonplatz unterhalb der Kirche.
Hier vorbei führt auch die weitere Strecke, die auf der Matthissonstraße, am Magdeburger Tor und an der Alten Feldstraße mit entsprechenden Hinweisschildern gekennzeichnet ist. Die Alte Feldstraße wandelt sich in einen Feldweg, der direkt bis zur Landeshauptstadt Magdeburg führt. Am Schießplatz der Polizei vorbei geht es weiter auf dem Hohendodeleber Weg in Richtung Magdeburg-Stadtfeld. Nach überqueren des Diesdorfer Graseweges führt der Weg vorbei an Schrebergärten bis zum Fußgängertunnel der Eisenbahnstrecke Magdeburg-Braunschweig.
Nach dem Tunnel wird am Westfriedhof rechts auf die Hohendodeleber Straße eingebogen. über die Liebknecbtstraße und die Maybachstraße wird der Zentrale Busbahnhof angesteuert.  An der Tunnelbaustelle olgen die Radler dem Rad-Fußweg nach rechts bis zum City Carre. Die Route wird am Hauptbahnhof vorbei und anschließend über die Otto-von-Guericke-Straße und die Ernst-Reuter-Allee fortgesetzt. Nach wenigen hundert Metern ist das Ziel, die Johanniskirche als Station 14 der Telegraphenlinie Berlin – Koblenz, erreicht. Die Strecke wird von den „Streckentestern“ als für Radfahrer sehr gut geeignet bewertet. Für die 14 Kilometer lange Tour ist eineinhalb Stunde einzuplanen. Eine Turmbesteigung der Johanniskirche ist möglich. Von oben lässt sich eine schöne Aussicht auf Magdeburg und das Umland genießen. Weitere Sehenswürdigkeiten im Umfeld machen einen Zwischenstopp lohnenswert.
Der Rückweg nach Wanzleben erfolgt auf der gleichen Route wie der Hinweg. Wer es bequemer mag, kann auch den Zug bis Langenweddingen wählen und dann über Buch zurückradeln. 

Die Johanniskirche im Magdeburger Zentrum. einst auch Telegraphenstation. ist diesmal Ziel der Radtour.

Flussfahrt: An Sarre und Bode entlang

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ortschaften der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude wecken. Im 14. Teil wird heute auf dem Boderadweg die Schönheit der Natur genossen. Als Startpunkt wird die Sarre am Ende der Straße Vor dem Hohen Tor in Wanzleben gewählt. Nach dem Tunnel weist das Flüsschen den Weg bis nach Bottmersdorf. In dem kleinen Ort angekommen, geht es zunächst ein Stück in Richtung Blumenberg, ehe die Radfahrer nach rechts auf den Etgersleber Weg abbiegen. So wird Etgersleben erreicht. In dem kleinen Ort geben Schilder in Richtung Westeregeln den Weg bis zur Bodebrücke vor. Nach dem überqueren der Bodebrücke geht links ein Radweg ab, der direkt bis nach Westeregeln führt. Nach einem Schwenk nach rechts geht es über die Rosa-Luxemburg-Straße und die Schäferei zum Kohlenpott. Dieser See ist ein beliebtes Angelgewässer und wird auch gern von Pferd und Reiter zur Abkühlung im Sommer genutzt. Warum sollte die Gelegenheit nicht auch gleich zu einer Rast genutzt werden? Am Ende des Kohlenpotts sieht die Route erst eine Abbiegung nach links und dann nach rechts an der Kleingartenanlage vorbei vor. So wird die Hadmerslebener Straße erreicht. Der Straße folgend, fällt der Blick auf der rechten Seite auf die Alte Ziegelei Westeregeln. Nach fünf Kilometern ist Ankunft in Hadmersleben. Ein Abstecher zur Klosterkirche St. Peter & Paul lohnt hier immer. Der Weg geht weiter Richtung Klein Oschersleben. Vor dem Bahnübergang ist hier ein Richtungswechsel nach rechts geplant, um auf dem Boderadweg bis nach Groß Germersleben zu fahren. Vor den Kleingärten geht es dort nach links, dann an der Kirche vorbei zur Langen Straße und dann nach links auf die Sonnenbergstraße. Die Bahnlinie Magdeburg – Halberstadt wird überquert, ehe die Strecke an der nächsten Kreuzung weiter nach rechts führt. Dem Weg folgend wird nach drei Kilometern eine Kreuzung erreicht, die den Radfahrern die Qual der Wahl lässt. Nach rechts geht es nach Klein Germersleben, geradeaus nach Bottmersdorf und nach links nach Stadt Frankfurt. Der kürzere Weg führt über Bottmersdorf, und von dort entlang der Sarre zurück nach Wanzleben. Die längere Strecke führt nach links über Stadt Frankfurt zur Klein Wanzleber Zuckerfabrik und von dort über den Telegraphenradweg nach Wanzleben. Die längere Strecke ist ins-gesamt 34 Kilometer lang. Eine Stunde und 45 Minuten sollten dafür eingeplant werden. 

ür eine kleine Rast am Kohlenpott bei Westeregeln sollten sich Radler unterwegs Zeit nehmen

Radtour endet mit einem Spaziergang im Peseckendorfer Park

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ortschaften der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude wecken. Im 15. Teil wird eine Radtour mit einem Rundgang im Peseckendorf Schlosspark verbunden. Die Radtour startet an der Kirche in Klein Germersleben. Nach einem kurzen Stück entlang der Straße in Richtung Etgersleben wird hinter dem Bahnübergang der Strecke Magdeburg – Halberstadt nach rechts abgebogen und dem Weg parallel zur Bahnlinie bis nach Groß Germersleben gefolgt. Im Ort führt die Route zunächst in Richtung Kirche und dann weiter bis zur Bode. Auf dem Boderadweg geht es nach rechts bis zum Bahnhof Hadmersleben. Ist dort der Bahnübergang erreicht, wird er überquert, um auf der Landstraße in Richtung Klein Oschersleben und der Kreuzung „Flotts Höhe“ zu fahren. Das Dörfchen Klein Oschersleben bleibt rechts liegen und nach der Überquerung der Bundesstraße 246 wird Peseckendorf erreicht. Etwa 50 Meter hinter dem Ortseingang zeigt ein Hinweisschild den Weg über die Kastanienallee zum Schlosspark. Am Ende der Straße führt ein Feldweg direkt zum Parkeingang. Zum Rundgang folgen die Spaziergänger dem Weg nach links. Nach einigen Metern ist – etwas durch die Bäume versteckt – auf einem Hügel,ein Turm zu erkennen. Die Fantasie lässt an Märchenhaftes glauben, beispielsweise, dass jeden Moment Rapunzel ihr Haar herunterlässt. Der 25 Meter hohe Turm wurde zuerst als Wasserturm und später als Aussichtsturm genutzt. Heute ist er verschlossen. Im Landschaftspark gibt es mehrere Teiche, die zum Verweilen einladen, um verschiedene Wasservögel zu beobachten. Im Park, der von einem alten Baumbestand geprägt ist, befinden sich zwei überdachte Picknickplätze. Auch das Schloss, dessen Gestaltung an das Schloss Sanssouci in Potsdam erinnert, ist von der Parkseite aus zu betrachten. Das „Sanssouci der Börde“ ist aber nicht zu besichtigen.
Noch ein Tipp für motorisierte Leser: Der Park ist auch mit dem Auto erreichbar. Von der Kreuzung .Flotts Höhe“ an der Bundesstraße 246 zwischen Wanzleben und Oschersleben weisen Schilder den Weg nach Peseckendorf. An der Kastanienallee befindet sich ein ausgewiesener Parkplatz. 

Der Turm im Peseckendorfer Schlosspark ist zwar kein Aussichts-turm mehr, aber als Fotomotiv bestens geeignet.

Entspannung finden im Kräutergarten und am Seehäuser See

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ortschaf-ten der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude wecken. Im 16. Teil werden mit dem Allerradweg und dem Partner-schaftsradweg Braunschweig – Magdeburg zwei überörtliche Radwege erkundet. Den Startpunkt der Tour haben die „Streckentester“ diesmal an die Allerquelle in Eggenstedt gelegt. Von hier aus geht es über die Straße „An der Hauptstraße“ bis ins Hohe Holz. An der ersten Kreuzung führt die Route nach rechts durch den Wald Richtung Gehringsdorf. Anschließend wird die Landstraße zwischen Eggenstedt und Beckendorf überquert, um dann die Tour auf dem Allerradweg durch Geringsdorf fortzusetzen und über Wormsdorf nach Ummendorf zu gelangen. Hier bietet sich eine Rast an, die mit einem Besuch im Börde-Museeum verknüpft werden kann. Zwar sind die Dauerausstellungen im Innenbereich derzeit geschlossen, aber der Kräutergarten, die Ausstellung alter Landtechnik und der Skulpturengarten machen einen Abstecher ebenfalls lohnenswert. In Ummendorf wird die Radtour dann auf dem Partnerschaftsradweg Braunschweig – Magdeburg fortgeführt. Nächster Etappenort ist Eilsleben. Von dort geht es über die Ovelgünner Straße Richtung der Bundesstraße 246a. Ist die Bundesstraße erreicht, wird nach links abgebogen um von dort -an der nächsten Kreuzung rechts- in Richtung Druxberge zu fahren. Noche ehe der Ortsausgang von Ovelgünne erreicht ist, beginnt rechts der Dreileber Weg, dem die Radfahrer bis nach Dreileben folgen. Dort im Ort angekommen, führt die Strecke nach rechts auf die Neue Haupstraße und im weiteren Verlauf bis nach Seehausen. Bevor es nach der Fahrt durch den Ort über die Straße „Am See“ nach Eggenstedt zurück geht, kann noch am idyllisch gelegenen Seehäuser See pausiert werden. Für die 31 Kilometer lange Tour sollte eine Fahrzeit von zweieinhalb Stunden eingeplant werden. 

Kurz vor dem Ziel der Radtour lädt die Idylle des Seehäuser Sees zu einer Verschnaufpause ein.

Auf dem Wartberg den Blick über die Börde genießen

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ortschaf-ten der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude wecken. Im 17. Teil geht es auf Stippvisite in die benachbarte Einheitsgemeinde Hohe Börde.
Los geht es diesmal am Pferdestall in Hohendodeleben. Nach links über die Matthissonstraße führt der Weg direkt zur Landstraße, die nach Niederndodeleben geht. Die Steigung auf dem letzten Stück, bevor das Ortseingangsschild von Niederndodeleben erreicht wird, hat es ganz schön in sich. In Niederndodeleben folgen die Radfahrer zunächst der Hohendodeleber Straße, dann der Friedensstraße und der Magdeburger Straße, ehe an einer Einmündung ein Schild den Weg in Richtung Irxleben weist. Diesem wird gefolgt. Nach der Friedhofsmauer auf der rechten Seite, wird rechts abgebogen, um dann der Ringstraße zu folgen. An der Tankstelle geht der Weg weiter über das Gelände der Agro Bördegrün, um die etwas versteckt liegende historische Windmühle zu erreichen. Sie ist zwar verschlossen und befindet sich auf Privatgelände, als Fotomotiv für eine Erinnerung ist sie aber durchaus geeignet. Anders sieht das mit dem Bismarckturm auf dem Wartberg aus. Dieser wird als nächstes angesteuert. Dazu führt der Weg wieder zurück über das Agro Bördegrün-Gelände, dann nach rechts über die Ringstraße und die Irxleber Straße bis zum Ortsausgang von Niederndodeleben. Von hier führt ein Radweg entlang der Chaussee direkt bis zur Einfahrt des Wartberg-Parkplatzes. Nach wenigen Metern ist auch die Freifläche vor dem Bismarckturm erreicht. Der Aufstieg auf den Turm lohnt sich, denn hier lässt sich der Ausblick über die Börde bis Magdeburg und bei guter Fernsicht bis zum Schloss Leitzkau genießen. Anschließend gebt es zurück zur Landstraße und dort nach links, um nach Irxleben zu gelangen. Gleich hinter dem Ortseingang wird die nächste Möglichkeit, links abzubiegen, genutzt. Die Straße heißt „Im Fuchstal“, an deren Ende es weiter nach links auf den Siegweg geht. Diesem wird etwa 500 Meter gefolgt, ehe die Strecke nach rechts ab auf einen Wirtschaftsweg führt. Dieser führt bis zur Ortschaft Wellen. über die Irxleber Siedlung erreichen die Radler die Haupt-straße, die linkerhand nach Klein Rodensleben geht. Dort angekommen, geht es wieder nach links ab, um dann für 2,5 Kilometer auf der Landstraße in Richtung Niederndodeleben zu fahren. Ein Feldweg, der dann rechts abgebt, lässt die Radler dann die Landstraße Domersleben – Hohendodeleben erreichen. Links von dort befindet sich Hohendodeleben und damit der Ausgangspunkt. Insgesamt haben die ,,Streckentester“ für die 24,5 Ki-lometer lange Tour etwa zwei Stunden benötigt. 

En Aufstieg auf den Bismarckturm auf dem Wartberg-Plateau lohnt sich zu jeder Jahreszeit der Aussicht wegen.

Erst radeln und dann die Natur vom Wasser aus erkunden

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ortschaften der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude wecken. Nun neigt sich die Serie langsam dem Ende zu. Im 18. Teil wird die Radtour mit einer Paddeltour auf der Bode verbunden.
Die Räder werden diesmal am Sarretunnel unweit der Straße Vor dem Hohen Tor am Ortsausgang von Wanzleben in Position gebracht, um von dort auf dem Radweg entlang der Sarre bis nach Bottmersdorf zu fahren. Die Route führt weiter durch den Ort, um zur ehemaligen Bundesstraße 180 zu gelangen. Nur ein kleines Stück gebt es nach dem Links abbiegen in Richtung Klein Germersleben, ehe hinter der Tischlerei nach rechts auf den Wirtschaftsweg abgebogen wird. Dieser führt nach Groß Germersleben.Hier angekommen orientieren sich die Radfahrer an der Kirche und setzen von dort ihre Tour in Richtung Bode fort. Am Boderadweg erfolgt der Richtungswechsel nach rechts, um zunächst den Bahnhof Hadmersleben anzusteuern. Von dort geht es nach links weiter nach Hadmersleben und dann entlang der Landstraße bis nach Kroppenstedt. An der Ampelkreuzung wird kurz vor Kroppenstedt die Bundesstraße 81 überquert. Innerorts führt die Route weiter über die Straße der Freundschaft, die Friedhofstraße und die Magdeburger Straße, ehe die Radler den Radweg parallel zur B 81 befahren. Über Heynburg wird Gröningen erreicht. In Gröningen wird sich in Richtung Kloster Gröningen orientiert. Nachdem auf der Halberstädter Straße die Bodebrücke überquert worden ist, geht es an der nächsten Straße nach rechts an die Bode. Hans-Peter Lerngau schickt hier als Leiter des Gröninger Bode Bootsverleihs Paddelfreunde mit den Kanus auf die Strecke. Unsere „Streckentester“ hatten ihre Tour vorher gebucht – eine Buchung ist erforderlich. Nach einer kurzen Einweisung werden die Boote ins Wasser gesetzt und die Fahrt in Richtung Oschersleben kann beginnen. Auf dem ersten Teilstück bis zum Krottorfer Wehr Jassen sich sogar Eisvögel im Flug beobachten. Eine kleine Kraftanstrengung erwartet die Paddler am Krottorfer Wehr: Hier müssen die Boote aus dem Wasser und um das Wehr herumgetragen werden. Der Zwischenstopp bietet sich auch an, um ihn mit einer kleinen Rast und einem Picknick zu verbinden.
Anschließend wird die Fahrt hinter dem Wehr weiter bis nach Oschersleben fortge-setzt. Da die Bode an einigen Stellen sehr flach ist, müssen die Kanufahrer ihre Boote, je nach Wasserstand, immer mal wieder über die Sandbänke zie-hen. Am Oschersleber Bodewehr geht es nach rechts und die Paddler gelangen zum Ziel, dass sich hinter der Brücke auf der rechten Seite befindet. Nach dem Verladen der Boote geht es mit dem Transporter zurück nach Gröningen. Hier warten die Räder, mit denen dann auf der gleichen Strecke wie auf der Hintour zurückgefahren wird.
Eine Strecke der Radtour ist 28 Kilometer lang. Dafür sollten etwa eineinhalb Stunden eingeplant werden. Die Kanutour dauert mit Pause etwa vier Stunden. Eine derartige Unternehmung würde sich also gut als Sonntagsausflug eignen. Der Kanueinstieg ist ebenso mit dem Auto zu erreichen. 

Die Natur in der Umgebung der Ortschaften der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude wecken. Nun neigt sich die Serie langsam dem Ende zu. Im 18. Teil wird die Radtour mit einer Paddeltour auf der Bode verbunden. Die Räder werden diesmal am Sarretunnel unweit der Straße Vor dem Hohen Tor am Ortsausgang von Wanzleben in Position gebracht, um von dort auf dem Radweg entlang der Sarre bis nach Bottmersdorf zu fahren. Die Route führt weiter durch den Ort, um zur ehemaligen Bundesstraße 180 zu gelangen. Nur ein kleines Stück gebt es nach dem Links abbiegen in Richtung Klein Germersleben, ehe hinter der Tischlerei nach rechts auf den Wirtschaftsweg abgebogen wird. Dieser führt nach Groß Germersleben.Hier angekommen orientieren sich die Radfahrer an der Kirche und setzen von dort ihre Tour in Richtung Bode fort. Am Boderadweg erfolgt der Richtungswechsel nach rechts, um zunächst den Bahnhof Hadmersleben anzusteuern. Von dort geht es nach links weiter nach Hadmersleben und dann entlang der Landstraße bis nach Kroppenstedt. An der Ampelkreuzung wird kurz vor Kroppenstedt die Bundesstraße 81 überquert. Innerorts führt die Route weiter über die Straße der Freundschaft, die Friedhofstraße und die Magdeburger Straße, ehe die Radler den Radweg parallel zur B 81 befahren. Über Heynburg wird Gröningen erreicht. In Gröningen wird sich in Richtung Kloster Gröningen orientiert. Nachdem auf der Halberstädter Straße die Bodebrücke überquert worden ist, geht es an der nächsten Straße nach rechts an die Bode. Hans-Peter Lerngau schickt hier als Leiter des Gröninger Bode Bootsverleihs Paddelfreunde mit den Kanus auf die Strecke. Unsere „Streckentester" hatten ihre Tour vorher gebucht - eine Buchung ist erforderlich. Nach einer kurzen Einweisung werden die Boote ins Wasser gesetzt und die Fahrt in Richtung Oschersleben kann beginnen. Auf dem ersten Teilstück bis zum Krottorfer Wehr Jassen sich sogar Eisvögel im Flug beobachten. Eine kleine Kraftanstrengung erwartet die Paddler am Krottorfer Wehr: Hier müssen die Boote aus dem Wasser und um das Wehr herumgetragen werden. Der Zwischenstopp bietet sich auch an, um ihn mit einer kleinen Rast und einem Picknick zu verbinden. Anschließend wird die Fahrt hinter dem Wehr weiter bis nach Oschersleben fortge-setzt. Da die Bode an einigen Stellen sehr flach ist, müssen die Kanufahrer ihre Boote, je nach Wasserstand, immer mal wieder über die Sandbänke zie-hen. Am Oschersleber Bodewehr geht es nach rechts und die Paddler gelangen zum Ziel, dass sich hinter der Brücke auf der rechten Seite befindet. Nach dem Verladen der Boote geht es mit dem Transporter zurück nach Gröningen. Hier warten die Räder, mit denen dann auf der gleichen Strecke wie auf der Hintour zurückgefahren wird. Eine Strecke der Radtour ist 28 Kilometer lang. Dafür sollten etwa eineinhalb Stunden eingeplant werden. Die Kanutour dauert mit Pause etwa vier Stunden. Eine derartige Unternehmung würde sich also gut als Sonntagsausflug eignen. Der Kanueinstieg ist ebenso mit dem Auto zu erreichen.

Kleine Fitnesstour vor den Stadttoren

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ortschaften der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie möchte die Volksstimme in loser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude wecken. Langsam neigt sich die Serie dem Ende zu. Im 19. Teil geht es heute auf eine Fitnessrunde vor die Tore von Wanzleben.
Start – und gleichzeitig auch das Ziel – ist der Sarretunnel in der Nähe der Straße Vor dem Hohen Tor am Ortsrand von Wanzleben. Nach der Tunneldurchfahrt gebt es auf dem Radweg entlang der Sarre bis nach Bottmersdorf. Dort führt der Weg weiter nach rechts bis zur ehemaligen B 180. Nach-dem die Radfahrer ihre Strecke für 150 Meter auf dieser Straße in Richtung Klein Germersleben fortgeführt haben, biegen sie nach rechts auf den Wirtschaftsweg ab und radeln bis zur nächsten Kreuzung. Während es dort links nach Klein Germersleben und geradeaus nach Groß Germersleben gebt, führt diese Tour rechts entang, um nach Stadt Frankfurt zu gelangen. Hier wird die Bundesstraße 246 überquert, um danach weiter bis zur Zuckerfabrik in Klein Wanzleben zu fahren. Dabei sind rechter Hand die Blaue und die Weiße Warte zu sehen. Weiter gebt es nach rechts und bis zur Bundesstra-ße 246a. Nach dem nächsten Rechtsabbiegen wird dem Weg etwa 700 Meter gefolgt, ehe wieder links abgebogen und der Ampfurther Weg in Wanzleben erreicht wird. Beim Kreisverkehr angekommen, führt ie Strecke nach rechts auf die Lindenpromenade und hinter dem Supermarkt wird links abgebogen, um auf dem Radweg parallel zum Dammweg zum Startpunkt zurückzufahren. Die Tour kann auch in der Gegenrichtung gefahren werden. Die Strecke ist gut als Trainingsstrecke geeignet, um die Fitness zu verbessern. Vorteil ist, dass der überwiegende Teil der Strecke von Fahrzeugverkehr frei ist. Die Streckenlänge beträgt 16,4 Kilometer, diese sind in etwa einer Stunde zu bewältigen. 

Die Weiße Warte liegt am Wegesrand. der Blick darauf ist aber durch Gestrüpp versperrt.

Wo der Holunder einem Radweg den Namen gab

von Constanze Arendt-Nowak

Die Natur in der Umgebung der Ortschaften der Stadt Wanzleben-Börde hat für Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer einiges zu bieten. Mit einer kleinen Serie hat die Volksstimme in den vergangenen Monaten in loser Folge die Entdeckerlust und die Bewegungsfreude geweckt. Mit dem 20. Teil geht die Serie heute zu Ende. Zum Abschuss steht eine längere Tour entlang des Holunderradweges im Fokus.
Die „Streckentester“ beginnen die Tour auf dem Parkplatz an der Burg in Wanzleben, von dem es auf der Landstraße in Richtung Domersleben geht. Am Domersleber See, der linkerhand liegt, führt die Route weiter nach links entlang des Wirtschaftsweges bis nach Domersleben. Über die Mühlenpforte, die Straße Unter den Linden und den Hemsdorfer Weg geht es innerorts weiter, um anschließend die Landstraße, die Groß Rodensleben und Klein Rodensleben verbindet, zu erreichen. Hier wird nach rechts abgebogen, um über Klein Rodensleben und die weiterführende Landstraße nach Wellen zu kommen. Auf dieser Strecke wird die Bahnlinie Magdeburg – Braunschweig an einem Bahnübergang gekreuzt. Der nächste markante und weithin sichtbare Punkt ist die Wellener Kirche. In deren Höhe wird von der Hauptstraße nach links auf einen Wirtschaftsweg abgebogen. Das ist der Ho-lunderweg, der über eine lange Strecke ausgeschildert ist, und die Radler zunächst über Ochtmersleben nach Mammendorf und weiter nach Schackensleben führt. Von Schackensleben wird der Ausschilderung nach Rottmersleben gefolgt. Im Kreisverkehr in Rottmersleben angekommen, geht es an der zweiten Ausfahrt in Richtung Klein Rottmersleben / Bebertal. Am Ortsausgang verweist ein Schild am Rand des etwas holprigen Weges auf die „historische Birnenallee Rottmersleben“. Entlang der für Fahrzeugverkehr gesperrten Straße lassen sich viele Bäume mit alten Birnensorten finden. Nach etwa zwei Kilometern weckt der Eingang zum Holundertal die Neugierde. Wer dem Feldweg folgt, kommt direkt nach Klein Rottmersleben. Die Route der „Streckentester“ geht jedoch noch ein Stück weiter auf der „Birnenallee“, ehe nach etwa 1,5 Kilometern der Weg nach links abbiegt und nach Nordgermersleben führt. Der Ort wird durchquert, bevor am anderen Ende des Dorfes eine gemalte Informationstafel zum Holunderradweg das Interesse weckt. Eben auf diesem geht es weiter bis nach Brumby. Hier wird die Bundesstraße 1 überquert, um dann auf dem Radweg weiter nach Groppendorf zu fahren. Im Ort angelangt, wird nach links auf einen Wirtschafts-weg abgebogen, über den die Radler nach Bornstedt kommen. Weiter geht es von dort über die Landstraße zunächst nach Drackenstedt und dann nach Dreileben. In der Ortsmitte von Dreileben weist ein Schild den Weg über die Landstraße in Richtung Bergen. Vorbei an der Kommende führt die Tour quer durch den Ort, ehe kurz vorm Ortsausgang in Richtung Remkersle-ben links in einen Weg abgebogen wird, auf dem Domersleben erreicht wird. In Domersleben wird der Wiesenweg passiert, um anschließend über den Telegraphenradweg direkt Wanzleben anzusteuern. Die Tour hat eine Länge von 60 Kilometern, die sich in vier Stunden bewältigen lassen.

 
Zwar führt die Route nicht direkt ins Holundertal bei Rottmersleben, doch ist ein Abstecher lohnenswert.

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